Quantitativ
Quantitative Verfahren geben Aufschluss darüber, WAS die Nutzer tun. Sie zeigen Punkte auf, an denen Optimierungen möglich und nötig sind. Der Aufbau einer aussagekräftigen Datenbasis erfolgt über einen längeren Zeitraum und kann Infos über verschiedene Zielgruppensegmente in unterschiedlichen Lifecycle-Phasen liefern.
Nutzerdaten
Gesammelte Nutzungsdaten, z. B. aus Google Analytics, sind ein guter Start in einen datengetriebenen Designprozess. Sie geben Aufschluss über Nutzersegmente, Nutzermerkmale und das Verhalten von Nutzergruppen. Als Ausgangspunkt lassen sich mit ihrer Hilfe Benchmarks definieren, die Sie erreichen wollen. Im Laufe des zyklischen Prozesses wird diese Datenbasis stetig erweitert und bildet eine wichtige Grundlage für fortlaufende Optimierungen.
Umfragen
Wir setzen Online-Umfragen ein, um Nutzungserlebnisse oder Markentreue zu beurteilen. Die wichtigste Kennzahl ist in diesem Bereich sicherlich die Kundenzufriedenheit. Aber auch Vertrauen, Anerkennung und Identifikation können bewertet werden – wichtige Ausgangspunkte, um ein Gefühl für die eigene Ausgangsposition zu bekommen und auf dieser Basis realistische Ziele zu setzen.
A/B-Tests
Ist eine Lösung technisch umgesetzt, hilft diese Methode dabei, die Idee zu optimieren und zielgerichtete Entscheidungen auf Datenbasis zu treffen. Welches Interface-Element funktioniert besser bei welcher Zielgruppe, welche Farbe erzielt die höhere Wirkung, welche Variante führt zu mehr Klicks? Jede Iteration bringt Sie näher an Ihr Ziel – z. B. zu mehr Leads oder höheren Conversion Rates.
Heat Maps
Diese Art der Visualisierung zeigt Bereiche einer digitalen Anwendung auf, mit denen Ihre Nutzer viel interagieren. So können aus Heat Maps Rückschlüsse gezogen werden, wie sich die Besucher über eine Anwendung bewegen. Wo wird viel geklickt? Wie weit wird eine Seite gescrollt? Was wird ignoriert? Es wird schnell klar, welche Bereich optimiert werden müssen.
Qualitativ
Qualitative Methoden helfen dabei, die Gründe für ein bestimmtes Verhalten aufzudecken und zu verstehen. Nur so können gute Lösungsansätze entwickelt werden. Zudem helfen Sie dabei, schnell Zielgruppen-spezifische Usability- Probleme aufzudecken.
Einzelinterviews
In Einzelinterviews werden Einzelgespräche mit Personen der Zielgruppe geführt, um mehr über Ziele und Probleme, aber auch allgemein mehr über den Nutzungskontext zu erfahren. In der Auswertung werden mithilfe von Empathie-Karten die Pain-Points und Ansatzpunkte verglichen und Gruppen gebildet – ein erster Schritt auf dem Weg zu Personas. Wir schätzen den Wert von Einzelinterviews, weil auf diesem Weg kein “Bias” durch eine Gruppendynamik entsteht. Jede Person wird gehört und geht nicht in einer Gruppendiskussion unter.
Nutzertests
Gibt es bereits Ideen und Lösungsansätze, können diese am besten von den Nutzern selber bewertet werden. Zu diesem Zweck führen wir Nutzertests anhand von realistischen Prototypen durch. Das Ergebnis? Detailliertes, überraschendes und zum Teil schonungsloses Feedback darüber, was funktioniert und was nicht, was erwartet wird und welche Gründe hinter einem Verhalten stecken.